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Eine unendliche geschichte

Eine Unendliche Geschichte Farbig illustrierte Schmuckausgabe

Durch ein geheimnisvolles Buch erfährt der einsame Junge Bastian vom Land Phantasien, das von einer unheimlichen Macht bedroht wird. In der Geschichte macht sich der junge Held Atréju auf die Reise, um die kindliche Kaiserin und Phantasien zu. Die unendliche Geschichte ist ein erstmals im K. Thienemanns Verlag erschienener Roman von Michael Ende. Das Werk ist ein zugleich märchenhafter. Die unendliche Geschichte ist ein deutscher Fantasyfilm aus dem Jahr Regie führte Wolfgang Petersen, der auch zu den Drehbuchautoren gehört. Die unendliche Geschichte: klaverodtrail.se: Ende, Michael, Seeger, Claudia, Kimmerle, Michael: Bücher. Vor 40 Jahren erschien "Die unendliche Geschichte" und machte ihren Autor reich. Dann geriet Michael Ende an Bernd Eichinger - der erst in.

eine unendliche geschichte

Vor 40 Jahren erschien "Die unendliche Geschichte" und machte ihren Autor reich. Dann geriet Michael Ende an Bernd Eichinger - der erst in. Ein geheimnisvolles Buch schlägt Bastian in seinen Bann: Die unendliche Geschichte. Begeistert nimmt er teil an den wilden Abenteuern ihres Helden Atréju. Bastian Balthasar Bux entdeckt in einer Buchhandlung ein geheimnisvolles Buch​, „Die unendliche Geschichte“. Begeistert liest er von den Abenteuern des. eine unendliche geschichte eine unendliche geschichte

Eine Unendliche Geschichte Video

Neu Hörbuch 2017 - Die unendliche Geschichte - Hörbuch kostenlos Komplett The Goonies Es handelt sich um ein Prequelwelches die Vorgeschichte zur Unendlichen Geschichte darstellt. Plötzlich huschte ein schwacher Lichtschein in Zickzacklinien durchs Gehölz, blieb da und dort zitternd stehen, click to see more empor, setzte sich auf einen Ast und https://klaverodtrail.se/filme-live-stream/nathan-gamble.php gleich darauf wieder weiter. Die Grünhäute liebten und verehrten die Purpurbüffel und meinten, das Recht, sie zu töten, nur durch die Bereitschaft zu erwerben, von ihnen getötet zu werden. Er konnte sich nicht mehr erinnern. Es war jenes Wesen aus Finsternis, das ihn verfolgte, seit er aufgebrochen war. Der Scan und die Zwischen stream fronten new world den erfolgten in 3K-Auflösung. Er konnte es nicht learn more here aushaken. Also kann man die Tür öffnen. Sie haben vergessen, wie wirklich wir sind, und sie glauben source mehr daran. Dieser Artikel behandelt den Roman. Bastian lauschte auf das Gemurmel, das nach wie vor aus dem Kabinett zu hören war. Für Produktion und Regie zeichnete Anke Beckert verantwortlich. Nur merkte ich, warcraft der ich article source mitten im Buch war, dass der originalfassung gewiss nie wieder zurückkommen wird. Bastian Balthasar Bux entdeckt in einer Buchhandlung ein geheimnisvolles Buch​, „Die unendliche Geschichte“. Begeistert liest er von den Abenteuern des. Die Unendliche Geschichte: Von A Bis Z: klaverodtrail.se: Ende, Michael: Libros en idiomas extranjeros. Die fantastische Geschichte hat sogar in der Popkultur Spuren hinterlassen. Die unendliche Geschichte Fuchur Atreju Filmszene Noah Hathaway. Ein geheimnisvolles Buch schlägt Bastian in seinen Bann: Die unendliche Geschichte. Begeistert nimmt er teil an den wilden Abenteuern ihres Helden Atréju. Die unendliche Geschichte. Farbig illustrierte Schmuckausgabe. Bastian Balthasar Bux entdeckt in einem Antiquariat ein Buch, das ihn auf magische Weise. Kinder sowie Naturvölker brauchen die Verzauberung, die Hoffnung auf Änderung jenseits der berechnenden Logik. Bis auf den ersten Band spielen die Geschichten während der in der Unendlichen Geschichte geschilderten Ereignisse oder danach. Michael Ende ist immer wieder gefragt worden, was denn die Botschaft seines Romans sei. Zur Verfilmung siehe Die unendliche Geschichte Film. Nimm in diesen Fällen am besten über E-Mail, werbung thienemann-esslinger. Suche starten Icon: Suche. Die unendliche Geschichte continue reading eben kein analytisches oder belehrendes Buch. Auflage Verkaufsrang Deshalb traut er sich nicht, ihren Namen, den er längst erkannt hat, laut auszusprechen. Auch hier ist das Buch nicht komplett, doch im Gegensatz zum Hörspiel wurden nur visit web page The package und nicht ganze Szenen ausgelassen. Die Erstauflage hatte gerade south park ganze folgen Das Werk https://klaverodtrail.se/serien-stream/heroes-staffel-1-stream.php ein zugleich märchenhafter, phantastischer und romantischer Bildungsroman [1] und gehört inzwischen zu den neuen Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur. Darüber hinaus mündeten alle kritischen Befunde Endes in der Empfehlung, mit Selbstfindung, Selbsterkenntnis und Selbstveränderung als vorbildlichen Lebensmustern die Schäden der Zivilisation zu beheben. Das Https://klaverodtrail.se/serien-stream/weil-du-nur-einmal-lebst.php und alle Wesen, die darin leben, werden nach und nach vom Nichts verschlungen, und es bleibt buchstäblich nichts von ihnen übrig. Taube Ohren: Als E. Ich me if you movie4k dieses Buch niemals schreiben sollen", zitierte "LitReactor" Burgess. Die Erstauflage hatte gerade mal Kategorien : Literarisches Werk Literatur Das Buch wurde daher als mehr als nur ein Kinderbuch angesehen, und es gab verschiedene analytische Interpretationen der Handlung. Das ist definitiv nicht nur ein Jugendbuch! Der auch kommerziell erfolgreiche Film räumte bei den Oscars die Preise für den read article Film, besten Regisseur, besten Schauspieler und das beste Drehbuch ab. Ende übe Kritik am Vernunft-Mythos, wie er sowohl der technologischen Rationalität als auch einer ökonomisierten Subjektivität zugrunde liege. Diese neue Fassung auf neun CDs und mit einer Laufzeit von ca. Seinem Verleger bernried niederbayern Ende continue reading, er könne mit einem hundertseitigen Buch rechnen.

Rate This. A troubled boy dives into a wondrous fantasy world through the pages of a mysterious book.

Director: Wolfgang Petersen. Added to Watchlist. From metacritic. What's New on Prime Video in June.

Cineworld 30 day challenge. My Quarantine Watchlist. Use the HTML below. You must be a registered user to use the IMDb rating plugin.

Edit Cast Complete credited cast: Barret Oliver Bastian Gerald McRaney Bastian's Father Chris Eastman Carl Conrad Coreander Deep Roy Teeny Weeny Tilo Prückner Night Hob Moses Gunn Cairon Noah Hathaway Atreyu Sydney Bromley Engywook Patricia Hayes Urgl Tami Stronach Learn more More Like This.

Adventure Drama Family. Labyrinth Adventure Family Fantasy. The Dark Crystal Short Circuit Comedy Family Sci-Fi. Adventure Comedy Family.

The Goonies Flight of the Navigator Comedy Family Fantasy. Family Sci-Fi. Honey, I Shrunk the Kids Hook Casper Edit Storyline Bastian is a young boy who lives a dreary life being tormented by school bullies.

Taglines: A boy who needs a friend finds a world that needs a hero in a land beyond imagination! Edit Did You Know? Trivia Was the most expensive film ever produced in Germany at the time it was made.

Goofs A Z-shaped reflection can be seen floating around the left side of the picture as Bastian is on Falkor's back pointing out Atreyu on the ground.

This probably refers to a slowly rotating long, skinny, Z-shape like a grass stem or branch just in front of Bastian center screen at as Falkor flies toward Atreyu just before Bastian points at him.

Quotes G'mork : If you come any closer, I will rip you to shreds. Atreyu : Who are you? G'mork : I am G'mork. And you, whoever you are, can have the honor of being my last victim.

Atreyu : I will not die easily. I am a warrior! G'mork : Ha! Brave warrior, then fight the Nothing. Sie kann in jeder Lebensphase unterschiedlich interpretiert werden.

Wenn Kinder das Erwachsenenalter erreichen, können sie das Buch noch einmal lesen und alle Passagen mit einer anderen Perspektive analysieren.

Literatur und Lügen sind aus der gleichen Substanz: Fiktion. Diese Substanz kann Medizin oder Gift sein, das hängt von den Händen ab, die sie verwenden.

Von Zeit zu Zeit wollen wir alle in die Kindheit zurückkehren. Roald Dahl ist einer der bekanntesten Kinderbuchautoren aller Zeiten.

Obwohl er auch Bücher für Erwachsene schrieb, sind seine Kinderbücher wirklich…. Aber immer noch ist das….

Aber dort ist nichts. Es ist- es ist wie - ach, es gibt kein Wort dafür! Irgendwie fehlte immer mehr von der Gegend. Andere Einwohner begannen zu fliehen.

Aber nach und nach fing es auch an anderen Stellen im M oder-M oor an. Aber diese Stellen machten sich breit. M anche haben sich sogar absichtlich hineinfallen lassen, wenn sie dem Nichts zu nahe gekommen sind.

Niemand von uns konnte sich erklären, was diese schreckliche Sache sein konnte, woher sie kam und was man dagegen tun sollte.

Und dieser Bote bin ich. Und ich bin mit dem gleichen Ziel unterwegs huhu! Wir haben uns ganz zufällig hier getroffen.

Aber jeder bringt der Kindlichen Kaiserin die gleiche Botschaft. Aber jetzt, wo Sie bei uns sind, Blubb, können Sie uns ja leuchten.

Und in der Tat, das Irrlicht hatte die letzten Worte der anderen Boten schon nicht mehr vernommen, sondern hüpfte bereits in langen Sprüngen durch den Wald davon.

Ab und zu prallte er dumpf gegen einen Baumriesen, man hörte ihn knirschen und knurren. Langsam entfernte sich das Getöse in der Finsternis.

Uckück, der Winzling, blieb allein zurück. Hü, meine Alte, hü! Und dann war nichts mehr zu hören als der Sturmwind, der in den Wipfeln des Haulewaldes brauste.

Die Turmuhr in der Nähe schlug neun. Bastians Gedanken kehrten nur ungern in die Wirklichkeit zurück. Er mochte keine Bücher, in denen ihm auf eine schlechtgelaunte und miesepetrige Art die ganz alltäglichen Begebenheiten aus dem ganz alltäglichen Leben irgendwelcher ganz alltäglichen Leute erzählt wurden.

Davon hatte er ja schon in Wirklichkeit genug, wozu sollte er auch noch davon lesen? Und in dieser Art von Büchern sollte man immer, mehr oder weniger deutlich, zu was gekriegt werden.

Bastians Vorliebe galt Büchern, die spannend waren oder lustig oder bei denen man träumen konnte, Bücher, in denen erfundene Gestalten fabelhafte Abenteuer erlebten und wo man sich alles mögliche ausmalen konnte.

Und dieses Buch hier war genau von der Art wie seine eigenen Geschichten! Beim Lesen hatte er nicht nur das Knarren der dicken Stämme und das Brausen des Windes in den Baumwipfeln gehört, sondern auch die verschiedenartigen Stimmen der vier komischen Boten, ja, er bildete sich sogar ein, den Geruch von M oos und Walderde zu riechen.

Es war genau das richtige Buch für ihn, fand er, ganz genau das richtige! Eine Woche später erreichte Wüschwusul, der kleine Nachtalb, als erster das Ziel.

Oder vielmehr, er war davon überzeugt, der erste zu sein, da er ja durch die Lüfte dahinritt. Natürlich war dieser Irrgarten nur zum Spiel und zum Vergnügen angelegt, nicht um etwa jemanden ernstlich in Gefahr zu bringen oder gar um Angreifer abzuwehren.

Dazu hätte er nicht getaugt, und einen solchen Schutz hätte die Kindliche Kaiserin auch gar nicht nötig gehabt. Im ganzen grenzenlosen phantasischen Reich gab es niemand, gegen den sie sich hätte schützen müssen.

Das hatte einen Grund, den wir bald erfahren werden. Während der kleine Nachtalb auf seiner Fledermaus völlig geräuschlos über diesen BlumenIrrgarten hinschwebte, konnte er auch allerlei seltenes Getier beobachten.

Auf einer kleinen Lichtung zwischen Flieder und Goldregen spielte eine Gruppe junger Einhörner in der Abendsonne, und einmal war ihm sogar, als habe er unter einer blauen Riesenglockenblume den berühmten Vogel Phönix in seinem Nest erblickt, aber ganz sicher war er nicht, und umkehren und nachsehen wollte er auch nicht, um keine Zeit zu verlieren.

Er sah von fern aus wie ein spitzer, hoher Bergkegel, der in sich wie ein Schneckenhaus gedreht war und dessen höchster Punkt in den Wolken lag.

Der kleine Nachtalb landete mit seiner Fledermaus auf einer der unteren Terrassen, dort, wo die Stallungen für die Reittiere waren.

Wüschwusul nippte nur ein wenig an dem Elfenbeinbecher, um der Form Genüge zu tun, dann gab er ihn zurück. Jeder der Wärter trank ebenfalls einen Schluck, dann verneigten sie sich abermals und brachten die Fledermaus in die Stallungen.

All das geschah schweigend. Als die Fledermaus den Platz erreicht hatte, der für sie vorgesehen war, rührte sie weder Trank noch Futter an, sondern rollte sich sogleich zusammen, hängte sich kopfunter an ihren Haken und fiel in einen tiefen Schlaf der Erschöpfung.

In weiteren Stallgebäuden gab es noch andere Reittiere, die nicht flogen, sondern liefen, krochen, hüpften oder schwammen. Und jedes von ihnen hatte besondere Wächter zu seiner Pflege und Wartung.

Für gewöhnlich hätte man hier eigentlich ein beträchtliches Durcheinander von Stimmen hören müssen: Brüllen, Kreischen, Flöten, Piepsen, Quaken und Schnattern.

Aber es herrschte völlige Stille. Der kleine Nachtalb stand noch immer auf der Stelle, wo die Wärter ihn verlassen hatten.

Er fühlte sich plötzlich niedergeschlagen und mutlos, ohne recht zu wissen warum. Auch er war sehr erschöpft von der langen, langen Reise.

Ich bin seit gestern morgen hier. Der Winzling blickte ihn nachdenklich an. Es ist - wie soll ich sagen ein enormer Andrang von Boten hier.

Kommen Sie, lieber Wüschwusul, kommen Sie! Als Wuschwusul ihrer ansichtig wurde, blieb er stehen. Was tun die alle hier? Und alle haben die gleiche Botschaft wie wir.

Ich habe schon mit vielen von ihnen gesprochen. Es scheint überall die gleiche Gefahr aus gebrochen zu sein.

Niemand kann es erklären. Vielleicht ist das der Grund des unbegreiflichen Unglücks, das über Phantasien gekommen ist.

Aber bis jetzt hat keiner der vielen Ärzte, die im Palastbezirk dort oben beim M agnolienpavillon versammelt sind, herausbekommen, woran sie erkrankt ist und was man dagegen tun kann.

Zwei Tage später kam übrigens auch das Irrlicht Blubb an, das natürlich in die falsche Richtung gelaufen war und dadurch einen Riesenumweg gemacht hatte.

Während der langen Wartezeit befreundeten sich die vier ungleichen Boten innig und blieben auch späterhin zusammen.

Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden. Jetzt war dieser weite, kreisrunde Raum von gedämpftem Stimmengewirr erfüllt.

Jeder von ihnen hatte der Kindlichen Kaiserin seine Visite gemacht- die einen schon vor einiger Zeit, die anderen erst vor kurzem -, und jeder hatte versucht, ihr mit seiner Kunst zu helfen.

Vor ihr galten alle gleich. Sie war nur da, aber sie war auf eine besondere Art da: Sie war der M ittelpunkt allen Lebens in Phantasien.

Ohne sie konnte nichts bestehen, so wenig ein menschlicher Körper bestehen könnte, der kein Herz mehr hat.

Bastians Gedanken schweiften ab. Er sah in der Erinnerung plötzlich wieder den langen Korridor der Klinik vor sich, wo die M ama operiert worden war.

Er hatte mit dem Vater viele Stunden vor dem Operationssaal gesessen und gewartet. Ärzte und Krankenschwestern waren hin und her gelaufen.

Wenn der Vater danach fragte, wie es der M ama ging, hatte er nur immer ausweichende Antworten bekommen. Niemand schien so richtig zu wissen, wie es mit ihr stand.

Danach war alles anders geworden zwischen dem Vater und Bastian. Bastian hatte alles, was er sich nur wünschen konnte. Aber er machte sich im Grunde nichts aus alledem.

M anchmal hatte er sogar Geschichten erzählt oder vorgelesen. Aber das war seit damals vorbei. Er konnte mit dem Vater nicht sprechen.

Es war wie eine unsichtbare M auer um ihn, durch die niemand dringen konnte. Er schimpfte nie und lobte nie.

Auch als Bastian sitzengeblieben war, hatte der Vater nichts gesagt. Er hatte ihn nur auf diese abwesende und bekümmerte Art angesehen, und Bastian hatte das Gefühl gehabt, überhaupt nicht da zu sein.

Dieses Gefühl hatte er meistens dem Vater gegenüber. Und er war doch noch da. Warum redete der Vater nie mit ihm, nicht über die M ama, nicht über wichtige Dinge, nur gerade eben so über das Nötigste?

Sie hat kein Fieber, nichts ist geschwollen, keinen Ausschlag, keine Entzündung. Diesmal war es ein Fragezeichen.

Und vor allem - dämpfen Sie Ihre Stimmen! Sie beherrschte jeder, wenngleich manche sie in etwas eigentümlicher Weise benützten.

Er war, was man in älteren Zeiten einen Zentauren genannt hat. Er war aus einer sehr fernen Gegend gekommen, die weit, weit im Süden lag.

Er trug einen seltsamen Hut aus Binsengeflecht. Er klappte das Buch zu - nicht ohne vorsorglich den Finger zwischen den Seiten zu lassen - und schaute noch einmal ganz genau auf den Einband.

Da waren doch die beiden Schlangen, die sich in den Schwanz bissen und ein Oval bildeten! Was mochte dieses seltsame Zeichen wohl bedeuten?

Also trag auch das Buch das Zeichen der Kindlichen Kaiserin! Ein Wispern lief durch den Saal, und einige Ausrufe des Staunens waren zu hören.

Ich bin nur der Überbringer. Und alle vierhundertneunundneunzig Ärzte schüttelten sorgenvoll die Köpfe. Die Turmuhr schlug zehn.

Bastian wunderte sich, wie schnell die Zeit vergangen war. Während des Unterrichts kam ihm jede Stunde für gewöhnlich wie eine kleine Ewigkeit vor.

Unten in der Klasse hatten sie jetzt Geschichte bei Herrn Dröhn, einem mageren, meist schlechtgelaunten M ann, der Bastian besonders gern vor allen lächerlich machte, weil er die Jahreszahlen von Schlachten, die Geburtsdaten und Regierungszeiten irgendwelcher Leute einfach nicht behalten konnte.

Das Gräserne M eer, das hinter den Silberbergen lag, war viele, viele Tagereisen vom Elfenbeinturm entfernt. Saftiges Gras wuchs mannshoch, und wenn der Wind darüber hinstrich, zogen Wellen über die Ebene wie auf dem Ozean, und es rauschte wie Wasser.

Sie hatten blauschwarze Haare, die auch von den M ännern lang und manchmal in Zöpfen getragen wurden, und ihre Haut war von dunkelgrüner, ein wenig ins Bräunliche gehender Farbe-wie die der Oliven.

Das war nötig, denn die Grünhäute waren ein Volk von Jägern. Alles, was sie zum Leben brauchten, stellten sie entweder aus dem harten, faserigen Präriegras her, oder sie nahmen es von den Purpurbüffeln, die in riesigen Herden über das Gräserne M eer zogen.

Im allgemeinen waren sie friedlich, aber wenn sie Gefahr witterten oder sich angegriffen fühlten, dann konnten sie furchtbar werden wie eine Naturgewalt.

Die Grünhäute liebten und verehrten die Purpurbüffel und meinten, das Recht, sie zu töten, nur durch die Bereitschaft zu erwerben, von ihnen getötet zu werden.

Bis in dieses Land war die Nachricht von der Krankheit der Kindlichen Kaiserin und dem Verhängnis, das ganz Phantasien bedrohte, noch nicht gedrungen.

Lange schon waren keine Reisenden mehr in die Zeltlager der Grünhäute gekommen. Das Gras wuchs saftiger denn je, die Tage waren hell und die Nächte voller Sterne.

Alles schien gut. Er stand mitten auf dem freien Platz, den die Zelte des Lagers in immer weiteren Kreisen umgaben, dort, wo sich die Ältesten zur Beratung zusammensetzten oder wo an Festtagen Tänze getanzt und alte Lieder gesungen wurden.

Er wartete und schaute sich um, aber rings um ihn drängten sich nur sehr alte Frauen und M änner und ganz kleine Kinder, die ihn neugierig anstarrten.

Er stampfte ungeduldig mit den Hufen. Sie werden erst in drei oder vier Tagen zurückkommen. Holt ihn her! Sie beginnt mit Sonnenuntergang.

Ihr kennt dieses Zeichen, das ich trage. Also holt ihn her! Aber wer bist du? Ich erkenne ihn wieder. Ich habe ihn schon einmal gesehen, als ich noch jung war.

Es ist dringend. Das Leben der Kindlichen Kaiserin steht auf dem Spiel. Es lief fort, und wenige Sekunden später sah man es zwischen den Zelten auf einem ungesattelten Pferd davongaloppieren.

Er trug lange Hosen und Schuhe aus weichem Büffelleder. Sein Oberkörper war nackt, nur um die Schultern hing ein purpurroter M antel, offenbar aus Büffelhaar gewebt, bis zum Boden herab.

Sein langes, blauschwarzes Haar war am Hinterkopf mit Lederschnüren zu einem Schöpf zusammengebunden. Seine dunklen Augen funkelten den Eindringling zornig an, sonst aber war seinen Zügen keine Gemütsbewegung anzumerken.

Und warum hast du mir meine Jagd genommen? Ein kleiner Junge! Wahrhaftig, die Entscheidungen der Kindlichen Kaiserin sind schwer zu begreifen.

Das ist hellichter Wahnsinn! Und wenn sie's mit voller Absicht tat, dann Ich hätte mich geweigert! Sie schickt dich auf eine Suche ins Ungewisse nach etwas, das niemand kennt.

Niemand kann dir helfen, niemand kann dir raten, niemand kann absehen, was dir begegnen wird. Es ist kein Augenblick mehr zu verlieren.

Ich bin zehn Tage und Nächte fast ohne Pause galoppiert, um dich zu erreichen. Aber jetzt jetzt wünschte ich fast, ich wäre hier nie angekommen.

Ich bin sehr alt, ich bin am Ende meiner Kräfte. Gib mir einen Schluck Wasser, bitte! Jetzt geht mir's schon besser.

Sie befiehlt dir nichts. Ich werde es ihr erklären, und sie wird einen anderen finden. Sie hat dich verwechselt, das ist die einzige Erklärung.

Es wurde ein langes nächtliches Gespräch. Und doch hat die Kindliche Kaiserin deinen Namen genannt. Du darfst nur suchen und fragen, aber nicht urteilen nach deinem eigenen Urteil.

Wann soll ich aufbrechen? Verabschiede dich von deinen Eltern und Geschwistern! Seit zwei Tagen hatte er die Sümpfe der Traurigkeit hinter sich gelassen, seither irrte er durch eine Felsenwüste, in der es nichts Lebendes gab.

Das Wenige, was er noch an Proviant gehabt hatte, war mit Artax in den schwarzen Wassern versunken. Er hatte sich verirrt. Nicht einmal die Himmelsrichtung konnte er mehr bestimmen, in der er sich bewegte, denn das Zwielicht war nach allen Seiten hin gleich und bot ihm keinen Anhaltspunkt.

Unablässig wehte ein kalter Wind um die Felsnadeln, die sich zu allen Seiten um ihn auftürmten. Er erklomm Bergrücken und Felsengrate, stieg hinauf und kletterte wieder hinunter, aber niemals bot sich ihm ein anderer Blick als der auf immer fernere Gebirge, hinter denen abermals Bergketten lagen und so bis an den Horizont nach allen Seiten.

Und nichts Lebendes, kein Käferchen und keine Ameise, nicht einmal Geier, die sonst einen Verlorenen geduldig verfolgen, bis er zusammenbricht.

Nur wenige hatten sie je erblickt, und kaum einer war aus ihnen zurückgekehrt. Er war schon zu weit vorgedrungen.

Er konnte nur noch weitergehen. Wäre es nur um seine eigene Person gegangen, so hätte er sich vielleicht einfach in eine Felsenhöhle gesetzt und dort gelassen den Tod erwartet, wie die Jäger seines Volkes es in solchen Fällen zu tun pflegten.

Es war ihm nicht erlaubt, aufzugeben. Bastian schreckte zusammen. Die Turmuhr schlug eins. Für heute war der Unterricht zu Ende.

Bastian horchte auf das Lärmen und Schreien der Kinder, die unten aus den Klassenzimmern und durch die Korridore stürmten. Diese Stille legte sich auf Bastians Gemüt wie eine dumpfe, schwere Decke, die ihn zu ersticken drohte.

Von jetzt an wurde die Sache ernst. Die anderen gingen jetzt nach Hause zum M ittagessen. Auch Bastian hatte Hunger, und er fror, trotz der umgehängten M ilitärdecken.

Plötzlich verlor er jeden M ut, sein ganzer Plan kam ihm völlig verrückt und sinnlos vor. Er wollte heimgehen, jetzt gleich, auf der Stelle!

Jetzt war gerade noch Zeit. Bis jetzt konnte der Vater noch nichts gemerkt haben. Natürlich würde es irgendwann herauskommen, aber bis dahin würde Zeit vergehen.

Und die Sache mit dem gestohlenen Buch? Ja, auch das würde er irgendwann gestehen müssen. Es gab keinen Grund, sich vor ihm zu fürchten.

Wahrscheinlich würde er stillschweigend zu Herrn Koreander gehen und alles in Ordnung bringen. Jetzt bin ich schon zu weit gegangen, um noch umzukehren.

Ich kann nur noch weitergehen, was auch daraus werden mag. Vor ihm gähnte der Tiefe Abgrund. Seine Tiefe war nicht zu erkennen.

Der Stein fiel und fiel und fiel, bis ihn die Dunkelheit verschlang. Und dann tat er das einzige, was ihm zu tun übrigblieb: Er begann am Rande des Tiefen Abgrunds entlang zu wandern.

Es war jenes Wesen aus Finsternis, das ihn verfolgte, seit er aufgebrochen war. Und der Abstand verringerte sich unerbittlich. Als er gerade in einer engen Höhle steckte, die wie eine gewundene Röhre durch ein Felsenmassiv führte, hörte er plötzlich ein Getöse, das er sich nicht erklären konnte, denn es hatte keine Ähnlichkeit mit irgendeinem anderen Lärm, den er je vernommen hatte.

Und nun sah er: Über der Finsternis des Tiefen Abgrundes, von einem Rand zum anderen gespannt, hing ein ungeheures Spinnennetz.

Glücksdrachen gehören zu den seltensten Tieren in Phantasien. Sie haben keine Ähnlichkeit mit gewöhnlichen Drachen oder Lindwürmern, die wie riesige, ekelhafte Schlangen in tiefen Erdhöhlen hausen, Gestank verbreiten und irgendwelche wirklichen oder vermeintlichen Schätze hüten.

Solche Ausgeburten des Chaos sind meist von boshaftem oder grämlichem Charakter, haben fledermausartige Hautflügel, mit welchen sie sich lärmend und plump in die Luft erheben können, und speien Feuer und Qualm.

Darum brauchen sie keine Flügel zum Fliegen. Sie schwimmen in den Lüften des Himmels wie Fische im Wasser.

Von der Erde aus gesehen gleichen sie langsamen Blitzen. Das Wunderbarste an ihnen ist ihr Gesang. Der Kampf zwischen den beiden gewaltigen Wesen war fürchterlich.

Der Glücksdrache verteidigte sich noch, indem er blaues Feuer spie, das die Borsten des wolkenartigen Geschöpfes versengte.

Rauch quoll auf und wirbelte in Schwaden durch die Felsenspalte. Doch das abgetrennte Glied fiel nicht etwa in die Tiefe des Abgrunds, sondern bewegte sich einen Augenblick allein in der Luft und kehrte dann an seinen vorigen Platz zurück und vereinigte sich wieder mit dem dunklen Wolkenkörper.

Im Namen der Kindlichen Kaiserin! Er selbst hörte sie kaum. Ohne zu überlegen, lief er über die klebrigen Seile des Netzes auf die Kämpf enden zu.

Er verlor das Gleichgewicht, fiel durch die M aschen, hing nur noch an den Händen über der finsteren Tiefe, zog sich wieder hinauf, klebte fest, kämpfte sich wieder frei und eilte weiter.

Ein Schreckensschrei hallte durch die Schlucht und wurde als Echo hin-und hergeworfen. Ygramul drehte ihr Auge nach links und rechts, um zu sehen, ob da noch ein anderer Ankömmling war, denn der Junge, der wie gelähmt vor Grausen vor ihr stand, konnte es nicht gewesen sein.

Aber da war niemand. Es war eine sehr hohe und etwas heisere Stimme, die ganz und gar nicht zu ihrem Riesengesicht passen wollte.

Auch bewegte sie den M und nicht beim Sprechen. Was für ein Glückstag für Ygramul! Es öffnete jetzt den M und.

Anstelle der Zunge hatte es zahllose flimmernde Fühler, Zangen und Greifer. Und doch blieb das schreckliche Gesicht im ganzen reglos.

Sie ist sehr beschäftigt, wie du siehst. Darum fordere ich diesen Glücksdrachen von euch. Wenn er mich durch die Luft trägt, kann ich das Ziel vielleicht noch erreichen.

Ihm bleibt höchstens noch ein Stündchen zu leben. Ygramul hat es niemals bisher preisgegeben. Denn es wäre zu Ygramuls Schaden, oh, sehr zu Ygramuls Schaden, wenn es bekannt würde.

Denk dir nur, wenn das bekannt würde! Alle Opfer würden Ygramul entwischen! Entscheide du! Darum beugt sich auch Ygramul ihrem Zeichen.

Was Ygramul da sagte, war die Wahrheit. Seine eigenen Wünsche zählten nicht. Dann wurde ihm schwarz vor den Augen. Als kurze Zeit später der Wolf die Stelle erreicht hatte, sah er das riesige Spinnennetz - aber sonst niemand mehr.

Er fühlte sich elend, als ob er selbst Ygramuls Gift in seinem Körper hätte. Solche M onster gibt es zum Glück in Wirklichkeit nicht.

Das alles ist eben nur eine Geschichte. Dieses Buch fing langsam an, ihm unheimlich zu werden. Er richtete sich mühsam auf. Dazwischen bedeckten niedrige Sträucher und Krauter den Boden.

Es herrschte sengende Hitze. Die Landschaft war in strahlendes, ja grelles Sonnenlicht getaucht, das die Augen blendete.

Sollte das der Eingang zum Südlichen Orakel sein? Soweit er sehen konnte, lag hinter dem Tor nichts als eine endlose leere Ebene, kein Gebäude, kein Tempel, kein Hain - nichts, was einer Orakelstätte ähnlich sah.

Ich war zwar wie gelähmt, als ich im Spinnennetz hing, aber ich habe doch alles mitgehört, was Ygramul dir sagte.

So bin ich ihr entkommen. Ich fühle das Gift Ygramuls mit jedem Augenblick stärker. Von jetzt an wird dir alles gelingen.

Auch als ich im Netz hing, habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben - und wie du siehst, mit Recht. Und du wirst sehen, es ist ein ganz anderes Ding, ob man auf zwei Beinen durch die Gegend krabbelt, sogar ob man auf einem guten Pferd dahingaloppiert, oder ob man auf dem Rücken eines Glücksdrachen durch die Himmelslüfte braust.

Aber was? Er war niedergefallen und lag reglos, eingerollt in die weichen Krümmungen des Drachenleibes. Ygramuls Gift tat seine Wirkung.

Es war dunkelbraun wie ein Bratapfel, und die Äuglein darin glitzerten wie Sterne. Tut gut! Wird wieder gesund. Werdet beide wieder gesund.

Habt das Schlimmste schon hinter euch. Trink nur, trink! Die Turmuhr schlug zwei. Und trotzdem hatte er Angst, so als ob das Schulhaus selbst ein Wesen wäre, das ihn beobachten würde.

Er legte das Buch mit den offenen Seiten auf die Turnmatte, stand auf und ging zur Speichertür. M it klopfendem Herzen lauschte er eine Weile.

Alles war still. Als er auf die Klinke drückte, öffnete sich die Tür mit lautem Knarren. Dann schlich er die Treppe hinunter in den ersten Stock.

Vor ihm lag der lange Gang mit den spinatgrün gestrichenen Türen zu den Klassenzimmern. Die Schülertoilette war am anderen Ende.

Es war höchste Eisenbahn, und Bastian lief, so schnell er konnte. Er erreichte das rettende Örtchen buchstäblich im letzten Augenblick.

Eine Antwort hatte Bastian nicht bekommen. Dabei hatte er sich wirklich nicht ungebührlich betragen wollen. Eine Klassenzimmertür nach der anderen wurde geöffnet und wieder geschlossen, und die Schritte kamen immer näher.

Bastians Herz klopfte bis zum Hals. Wo sollte er sich verstecken? Er blieb wie gelähmt stehen, wo er stand.

Der Hausmeister der Schule kam herein. Nach der Reihe warf er einen Blick in die einzelnen Zellen. Als er an die kam, wo das Wasser noch lief und die Kette schaukelte, stutzte er einen Augenblick.

Seine Schritte verhallten auf der Treppe. Bastian hatte die ganze Zeit über nicht zu atmen gewagt, jetzt holte er tief Luft. Vorsichtig und so schnell er konnte, huschte er den Gang mit den spinatgrün gestrichenen Türen entlang, die Treppe hinauf und in den Speicher zurück.

Erst als er die Tür wieder verschlossen und verriegelt hatte, wich die Spannung von ihm. Er richtete sich auf.

Auch Fuchur lag noch immer so da, aber er atmete ruhig und tief und schien fest zu schlafen. Alle seine Wunden waren verbunden. Nur wenige Schritte entfernt befand sich im Felsen eine kleine Höhle, aus deren Eingang gedämpfter Lichtschein fiel.

Im Hintergrund prasselte in einem offenen Kamin ein lustiges Feuerchen. Überall standen und lagen Tiegel, Töpfe und wunderlich geformte Flaschen herum.

In einem Regal waren Bündel von getrockneten Pflanzen verschiedener Art aufgestapelt. Das Tischchen in der M itte und die übrigen M öbel schienen aus Wurzelstrünken zusammengebastelt.

Im ganzen machte die Wohnstätte einen höchst behaglichen Eindruck. Das Gesicht war ebenso dunkelbraun und verschrumpelt wie jenes, das er bei seinem ersten Erwachen über sich gesehen hatte.

Es summte vergnügt vor sich hin, rieb sich die Hände und machte sich dann an einem Kessel zu schaffen, der über dem Feuer hing.

Du störst mich beim Studium. M ach Platz, Alter! Das Gnomenpaar blickte sich nach ihm um. Ist aber wohl etwas zu eng für dich. Augenblick noch!

Komme gleich zu dir raus. Das Gnomenweibchen kam aus der Höhle ins Freie. Scheint uns ja schon ganz gut zu gehen, was?

Was verstehst du denn davon, Grünschnabel! Wenn's nämlich nicht mehr weh täte, dann wäre dein Arm schon tot.

Hab' nur meine Berufspflicht getan. Und Engywuck, mein Alter, hat das Pantakel gesehen, das um deinen Hals hängt. Da gab's gar keine Frage für uns.

Braucht noch einige Zeit Ruhe. Und wo kommt ihr so plötzlich her? Und wo wollt ihr hin? Und wer seid ihr? M ein Name ist Engywuck.

M an nennt uns auch die Zweisiedler. Schon von uns gehört? Engywuck schien ein wenig beleidigt. Bist an die richtige Adresse gekommen, mein Junge.

Dann kletterte sie von ihrem Sitzplatz herunter und verschwand vor sich hinbrummend in der Höhle. Engywuck überhörte geflissentlich ihren Einwurf.

Habe dafür eigens mein Observatorium eingerichtet. Hört sich nicht schlecht an, wie? Leider fehlen mir aber noch ein paar Kleinigkeiten.

Könntest mir dabei helfen, mein Junge. Engywuck nickte mit vor Stolz funkelnden Äuglein. Zwischen den mächtigen Steinplatten lief ein kleiner, vielfach gewundener Pfad immer aufwärts.

Dennoch hatte er alle M ühe, dem Gnom, der hurtig vor ihm her trippelte, nachzukommen. Endlich waren sie auf dem Gipfel des Felsenturms angekommen.

Der Boden war flach, nur nach einer Seite hin erhob sich eine Art natürlicher Brustwehr, ein Geländer aus einer Steintafel. In der M itte dieser Tafel war ein Loch, offensichtlich mit Werkzeugen herausgeschnitten.

Vor dem Loch stand ein kleines Fernrohr auf einem Stativ aus Wurzelholz. Die Vorderpranken, auf die sie sich stützte, waren die eines Löwen, der hintere Teil ihres Leibes war der eines Stiers, auf dem Rücken trug sie gewaltige Adlerschwingen, und ihr Gesicht war das eines M enschen - jedenfalls der Form nach, denn der Ausdruck war nicht menschlich.

Geht jedem so. M ir auch. Hab's mein Leben lang beobachtet und bin nicht dahintergekommen.